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Bericht zur Sitzung des FA WET am 18. November 2019 an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg

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Auch Werkstoffe der Energietechnik werden digital?

Weltrekord bei solarer Wasserspaltung.

Zur jüngsten Herbstsitzung des Fachausschusses „Werkstoffe der Energietechnik“ konnte dessen Leiter, Prof. Schaaf, am Institut für Werkstofftechnik der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg ca. 20 Teilnehmer begrüßen. Das große Interesse wurde leider aufgrund der jüngsten Erkältungswelle durch viele Absagen geschmälert.

Nach der Begrüßung und Einführung durch Prof. Schaaf stellte Prof. Klassen als Gastgeber die Helmut-Schmidt-Universität (HSU-HH, Universität der Bundeswehr) und auch das Helmholtz Zentrum Geesthacht (HZG) kurz vor.

Im ersten wissenschaftlichen Vortrag gab Prof. Klassen dann einen Überblick zu „Hydrogen Technology for our sustainable Future: Photoactive surfaces for hydrogen generation and metal hydrides for hydrogen storage“, das Thema der aktuellen Forschung an HSU und HZG. Hier konnte er überzeugende Arbeiten präsentieren und die Leistungsfähigkeit der Arbeitsgruppen unter Beweis stellen.

Im Anschluss berichtet Dr. Höche vom HZG über seine Arbeiten zu „Simulation elektrochemischer Systeme“ und forderte zu umfassenden Zusammenarbeiten unter besonderer Berücksichtigung des systemischen Gedankens auf. Im Vortrag waren auch schon viele Aspekte von MaterialDigital eingebaut.

Frau Dr. Charlotte Rothfuchs-Engels vom Projektträger DESY Hamburg, berichtete daraufhin über die BMBF-Förderung der Werkstoffforschung (auch zur Energietechnik) an Großforschungseinrichtungen (DESY, GSI, BESSY, CERN, ESRF, etc.) und über die Angebote des Projektträgers DESY. Dies wurde von den Teilnehmern positiv aufgenommen und intensiver diskutiert. Die Thematik soll zu einem späteren Zeitpunkt vom Fachausschuss wieder aufgegriffen werden.

Nach der stärkenden Mittagspause hatte Herr Dr. Stefan Pieper vom VDI Düsseldorf als Projektträger des BMBF die Aufgabe „Die BMBF-Förderinitiative MaterialDigital“ zu erläutern und Hinweise auf die Ziele zu geben. Hier erfolgte eine sehr intensive und angeregte Diskussion der Ziele und der Methoden von MaterialDigital. Dies zeigt auch die hohe und aktuelle Bedeutung dieses Themas in der Werkstoffforschung, wo auch die Werkstoffe der Energietechnik digital werden müssen.

Schließlich erfolgte im letzten wissenschaftlichen Vortrag eine sehr schöne Darstellung der aktuellen Forschung zu „Neue Werkstoffe für die Wasserspaltung“ durch Prof. Thomas Hannappel von der TU Ilmenau, Fachgebiet Grundlagen der Energiematerialien“. Prof. Hannappel konnte hier auch Weltrekorde durch Tandem-Strukturen für die solare Wasserspaltung berichten. Hier wurden auch mögliche Auswirkungen auf unsere Zukunftstechnologien intensiv diskutiert.

Die Teilnehmer wurden dann durch Dr. Frank Gärtner mit großer Begeisterung durch die Labore der HSU geführt. Er führte sehr kompetent und enthusiastisch durch die Labore des Instituts für Werkstofftechnik und musste viele Fragen der Teilnehmer beantworten.

Das übliche Vorabendtreffen zur Sitzung fand in sehr angenehmer Atmosphäre an der Alster in der Nähe des Hamburger Rathauses und der Speicherstadt statt. Es wäre ein schöner Abend mit intensivem Austausch zwischen den Teilnehmern.

Zum Abschluss wurden weitere Aktionen des FA diskutiert. Prof. Schaaf stellte nochmal die Beteiligungen des FA in diversen Tagungen und Konferenzen dar und forderte auf, diese Aktivitäten auch für die nächsten Veranstaltungen (MSE und Werkstoffwoche) fortzuführen. Die nächste Sitzung des FA soll im Frühjahr und/oder Herbst 2020 erfolgen. Erste Absprachen sind erfolgt und die Terminierung und die Örtlichkeit werden schnellstmöglich bekanntgegeben. Zum Abschluss dankte Prof. Schaaf nochmals ganz herzlich den Gastgebern der HSU-HH für die perfekte Organisation und die sehr gute Bewirtung.

Prof. Dr. Peter Schaaf,
Leiter des
FA Werkstoffe der Energietechnik

 

Informationen zu allen Fachausschüssen können Sie über die DGM-Homepage unter http://www.dgm.de/fa abrufen.
Wenn Sie Interesse haben, in einem der Ausschüsse aktiv mitzuwirken, schreiben Sie uns eine kurze Mail an
fachgremien@dgm.de

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